Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) MONDSCHEINSONATE Erster Satz: Adagio sostenuto Bearbeitet für Klavier und Orchester Gespielt von den Berliner Philharmonikern Namen des Bearbeiters, des Solisten und des Dirigenten leider nicht bekannt. Schallplatte (30 cm) der Firma TELEFUNKEN (um 1938) Die Klaviersonate Nr. 14 op. 27 Nr. 2 in cis-Moll von Ludwig van Beethoven, vollendet 1801, wird auch als Mondscheinsonate bezeichnet. Beethoven selbst gab seinem Werk den Beinamen âSonata quasi una Fantasia" (â... gleichsam einer Fantasie"). Die Bezeichnung âFantasia" bezieht sich auf die ungewöhnliche Satzfolge der Sonate. Damit lassen sich die für die herkömmliche Sonatenform untypischen Tempi der jeweiligen Sätze erklären. Das Werk besitzt keinen ersten (schnellen) Satz in Sonatenhauptsatzform, den Sonaten dieser Zeit üblicherweise enthalten. Es beginnt vielmehr mit einem Adagio, dem ein lebhafteres Allegretto mit Trio folgt, worauf sich ein schnelles, hochdramatisches Fina! le anschlieÃt, das die Struktur eines Sonatenhauptsatzes aufweist. Auffällig ist hierbei, dass sich das Tempo von Satz zu Satz steigert: - Adagio sostenuto (cis-Moll) - Allegretto (Des-Dur) - Presto agitato (cis-Moll) Franz Liszt charakterisierte das Stück dadurch, dass er den zweiten Satz als âeine Blume zwischen zwei Abgründen" bezeichnete.
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